Projekte

The Erlkings

Das ist der kokett-selbstbewusste Name dieses außergewöhnlichen Quartetts, das einen genialischen Frontalangriff auf Franz Schuberts zum Bildungsgut erstarrte Lieder gestartet hat: Ins Englische übersetzt und zum Country- oder Popsong gemacht gehen Schuberts Lieder wieder dorthin, wo sie hingehören: in den privaten Raum, die Kneipe und den klassischen Konzertsaal.

New Piano Trio

Frisch, groovy, zeitgemäß, innovativ, vielseitig. Die mitreißenden Eigenkompositionen werden von drei furchtlosen Musikern in ihrer einzigartigen Art und Weise aufgeführt. Ein Frontalangriff auf eingewachsene musikalisch-stilistische Grenzen und ein explosives Erlebnis für den Zuhörer. 

Cello ‘n’ Coffee

Vier smarte Jungs am Cello präsentieren in gewitzer Atmosphäre alle Kaffehaus-Schätze, die sie bisher ausgraben konnten: Cello ‘n’ Coffee eben. Doch mit den Jungs will man nicht nur Kaffee trinken! So sind sie für einen charaktervollen Wiskey in Form von klassischem und romantischem Repertoire ebenso zu haben…

Past Projects

Wer glaubt etwas von den Konzerten der THE HIDDEN CAMERAS erwarten zu können liegt falsch. Denn was es gibt, ist genau das Gegenteil: Immer das Unerwartete.

Ein sich immer wieder neu zusammensetzendes, vielseitiges Kollektiv um den kanadischen Sänger Joel Gibbs, begeistert das Publikum seit 2001. Seit 2006 Jahren setzt Ivan Turkalj die lebhaften Konzerte mit in Szene – sei es auf mehreren mehrwöchigen Europa-Tourneen, kleinen Unplugged-Gigs oder Theaterinszenierungen bei denen nur eins gilt: Das Publikum ist mindestens so engagiert wie die Band und ein Erlebnis wird es sowieso!

Mehr über Joel Gibbs und die Geschichte der THE HIDDEN CAMERAS >>hier 

 

trio +4 sind:

Ivan Turkalj, Cello
Žan Legat, Akkordeon
Theresia Schmidinger, Klarinette

Akkordeon, Cello und Klarinette – Wie geht das?

Den Anfang machte “Plus”, ein Werk des finnischen Komponisten Jukka Tiensuu. Dieses existiert in vier identischen Versionen  (Plus I, II, III & IV). Versionen I, II und III werden jeweils von zwei Instrumenten gespielt, die Triofassung – Plus IV zu dritt. Dies ist die Grundidee dieses Ensembles: man möchte ein variables Ensemble. Daher der Name trio +4

Der Fokus liegt hier klar auf der Neuen Musik und deren Vermittlung durch innovative Konzertkonzepte. Räume ganz einnehmen, Bewegung, Kontakt mit dem Publikum, aber auch die Distanz – damit wird (neben all den Klangexperimenten und -abenteuern) gespielt. Spannend für Publikum und Musiker um sich zusammen auf etwas Neues einlassen.

Valérie Cuénod | Ivan Turkalj | Alexander Seidel

Sprecherin    |        Violoncello         |    Sprecher

 

Bach – Der Fünfte Evangelist

Der fünfte Evangelist – eine konzertante Lesung Die beiden Sprecher Valérie Cuénod und Alexander Seidel gestalten die Lesung als Dialog, sodass die Aussage der Texte eine neue und überraschende Brillanz erhält. Ivan Turkalj wird aus den Suiten für Violoncello solo BWV 1007 bis 1012 spielen. Die Musik Bachs wird von den gelesenen Texten bildlich, sinnlich und intellektuell ergänzt und umrahmt.


Ein russischer Sommer – Der Briefwechsel zwischen Sofia und Lew Tolstoi

In der heutigen Zeit, wo vernünftiges Masshalten mit den Ressourcen wichtig ist, könnte Lew Tolstoi geradezu als Vorbild dienen. Er, der mit seinen Werken Weltruhm erlangte, verzichtete in seinen reifen Jahren auf viele Konsumgüter: auf Tabak, Fleisch, Alkohol, sogar auf die Jagd. Er organisierte eine Selbsthilfeorganisation für Bauern und Ärmere, um gegen die Landflucht anzukämpfen, und setzte seine idealistischen Ziele in der Gesellschaft um.
Seine Frau Sofja, die ihre eigene literarischen Ambitionen kurz vor der Heirat aufgab und ihm Geliebte, unterstützende Kraft und später Verlegerin seiner Bücher war, hatte ein waches Auge auf ihre 13 Kinder. Sie befürchtete, dass sie durch das Engagement des Vaters ausserhalb des Hauses zu kurz kommen könnten. Bei solch gegensätzlicher Sichtweise war Reibung unvermeidlich… willkommen in Tolstois Haushalt. Sofja Tolstaja hatte eine enorm stützende Wirkung auf Lew Tolstoi, der zeitlebens zu Depressionen neigte und dessen Gefühlslage schwankend war.

Der Cellist Ivan Turkalj improvisiert über russische Musik der Zeit Tolstois. Die Schauspielerin Valérie Cuénod und der Musiker/Sprecher Alexander Seidel lesen den Briefwechsel.